Gottesdienst Gstaudacher Marienkapelle
Vor 35 Jahren wurde mit dem Bau der oft besuchten und heute ganzjährig von Georg Huber betreuten Marien-Kapelle auf dem „schönsten Platz“ bei Gstaudach begonnen, wo ein weiter Blick in das Pfettrach-Tal, über das Isar-Tal sowie bei klarer Witterung bis zur fernen Alpen-Gebirgskette möglich ist. Inzwischen wird dort alljährlich an und um „Mariä Namen“ (12.September) ein Gottesdienst für den Kapellen-Erbauer Andreas Zierer und die Verstorbenen von Gstaudach gefeiert.
Der Altdorfer Männerchor und die Donauschwäbische Singgruppe umrahmten gesanglich diese gutbesuchte Feier. Auf Marien-Lieder bezog Pfarrer Josy Joseph in seiner Predigt. Bei Anliegen, in Not und bei Verzweiflung würden sich Menschen öfters an die Mutter Gottes wenden. Und geschichtlich betrachtet hat der nach der zweiten Türkenbelagerung Wiens 1683 eingeführte Namenstag „Mariä Namen“ auch einen tiefen Sinn. Damals war das christliche Abendland erheblich bedroht. Nach der Rettung daraus hat die katholische Kirche diesen Namenstag bestimmt.
Text und Bilder: Josef Sehofer


