Pfarrei Altdorf
Mariä Heimsuchung

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Ostern II 2019Christus ist auferstanden!

Christus ist wahrhaft auferstanden!

Frohe und gesegnete Ostern!

Zwei Chöre für ein Halleluja“. Unter dieser Ankündigung bestritten die Gruppe „ConTakt“ aus Regensburg und der Chor „Zion“ aus Landshut das von etwa 300 Zuhörern besuchte Benefiz-Doppelkonzert am Sonntagabend in der neuen St.-Nikola-Kirche. Dabei stand dieser Gesangs- und Musikgenuss ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der „musica vita“.

Durch das über zweistündige Programm mit neuen geistlichen Liedern führte Christian Omonsky. Dieser informierte hierbei auch über die Entstehung und den Komponisten des jeweiligen Liedes. Der in Altdorf recht bekannte Rudi Swientek dirigierte die Chöre, die auch in unterschiedlicher Besetzung auftraten. 

Mit dem gemeinsamen Lied „Here We Are“ wurde das Doppelkonzert eröffnet. Bekannte und weniger bekannte Lieder, wie unter anderen mit den Texten „Unter Gottes Sternenhimmel“, „Dass Wunder in der Wüste“ oder „Dass ein Engel bei Dir ist“, begeisterten die Zuhörer.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Doris Westermeier und die Vorsitzende Beate Kipper vom kirchlichen Verein „Mit und für Garissa“ freuten sich darüber, dass die Spenden der Zuhörer der gleichnamigen Partnerpfarrei in Kenia/Afrika zugute kommen, die dort ihre vielfältige soziale Arbeit nur mit Geldern aus Altdorf aufrechterhalten kann. Während der Konzertpause sorgten die Pfarrei und der vorgenannte Verein für eine Bewirtung der Besucher. 



Das Beten stand im Mittelpunkt des Vorstellungsgottesdienst der 30 Kommunionkinder am vergangenen Sonntag. Mit Verweis auf das Evangelium stellte Diakon Michael Weigl in seiner Begrüßung heraus, dass Berge in der Bibel immer auch Orte der Gottesbegegnung waren. "Wer auf einen Berg steigt, ist dem Himmel näher. Jesus steigt hinauf um zu beten," betonte Weigl. 
Die Vorstellung der Kommunionkinder begann Tischmutter Elisabeth Neugebauer mit einer Erzählung über Engel, die die Menschen auf der Erde zu mehr Beten bringen wollten. Die Engel mussten besorgt feststellen, dass die Menschen fast ganz aufgehört hatten zu beten, obwohl diese zwar davon wussten, aber keine Zeit zum Beten fanden. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, schuf Gott die 25. Tagesstunde, die als "Stunde Gottes" in das Leben der Menschen eingehen sollte. Als man im Himmel aber feststellen musste, dass nicht mehr Gebete ankamen, sandte Gott abermals Engel zur Erde. Die Geschäftsleute entgegneten ihnen, dass die Kosten für die Umstellung durch erhöhten Einsatz herein gearbeitet werden müssen. Und die Gewerkschaften beanspruchten die zusätzliche Stunde für eine längst überfällige Forderung nach mehr Erholung für die Beschäftigen. Intellektuelle Kreise hingegen gaben den Engeln zu verstehen, dass dem mündigen Bürger niemand vorschreiben könne, was er mit dieser Stunde mache.
Die Engel trafen aber auch Menschen an, die jetzt noch 
leichter Zeit fanden für den Dienst an den Mitmenschen und die Teilnehme am Gottesdienst. Dies waren jedoch die Menschen, die schon vorher genügend Zeit zum Beten gehabt hatten. Der himmlische Rat erkannte, dass Zeit alleine kein Beten hervorbringt. Entscheidend ist vielmehr, ob wir bereit sind Gott zu begegnen und mit ihm ins Gespräch zu kommen. Die Erzählung schloss mit der Abschaffung der 25. Tagesstunde. Beim letzten Treffen der Tischgruppen, so Neugebauer, haben die Kinder erkannt, dass sich beten lernen lässt. Für die fünf Tischgruppen stellten die Kinder auf Plakaten gute Gründe für das Beten dar. So ist Beten "reden mit Gott", er ist ein guter Freund und hat immer ein offenes Ohr. Auch gibt es für Gebete keine Vorschriften und ist mit eigenen Worten möglich. Außerdem fordert die Bibel ausdrücklich das Gebet in einer Gemeinschaft, wie es auch die Familie oder Pfarrfamilie sind. Schließlich stellten sich die jungen Christen noch namentlich den Gottesdienstbesuchern vor. 
Den feierlichen Gottesdienst zelebrierte der frühere Pfarrer der Pfarrei Eugenbach-Münchnerau, Josef Gietl, musikalisch umrahmt vom Kirchenchor unter der Leitung von Rudi Gallecker und Arnold Eibl an der Orgel. Nach weiteren Vorbereitungstreffen freuen sich die Mädchen und Buben schon auf ihren großen Tag der heiligen Erstkommunion am 19. Mai.


Sein „Silbernes Priester-Jubiläum“ feierte am Sonntag der unser Pfarrer Dr. Josy Joseph. Dazu hatten sich viele Gläubige, Gratulanten und auch Weggefährten in der neuen Nikola-Kirche eingefunden, um am Festgottesdienst und am anschließenden Empfang teilnehmen zu können. Der im indischen Bundesstaat Kerala geborene und mit vier Geschwistern in einer christlichen Familie aufgewachsene Geistliche wurde dort am 28.Dezember 1993 zum Priester geweiht. Das Studium der Theologie führte ihn von Kerala nach Belgien. Hier absolvierte er ein Dogmatik-Studium mit anschließender Promotion.
Sein seelsorgerisches Wirken begann der Jubel-Priester in seiner indischen Heimatdiözese als Kaplan und Pfarrer. „Und dabei hatte dessen Familie – voran die Eltern – vieles anders erwartet“, betonte der Ergoldinger Pfarrer Josef Vilsmeier, der die Festpredigt hielt. Nach dessen Schilderung ist Dr. Josy Joseph im Auftrag seines Heimatbischofs nach Europa „entsandt“ worden. Dabei sei der Jubel-Priester bereits 2009  nach Schwarzenfeld/Oberpfalz als Seelsorge-Aushilfe gekommen.
Ab dem Jahre 2010 wurde Dr. Josy Joseph in der Pfarreien-Gemeinschaft „Massing – Oberdietfurt – Staudach – Huldsessen“ eingesetzt. Dazu der Ergoldinger Pfarrer Josef Vilsmeier: „Dort durfte ich mit Dr. Josy Joseph vier wunderbare Jahre in der gemeinsamen pastoralen Arbeit erleben bis dieser – völlig überraschend für die Rottaler – in die Pfarreien-Gemeinschaft Ergolding-Oberglaim versetzt wurde“. Über die Regensburger Stadtpfarrei St. Cäcilia kam Dr. Josy Joseph 2017 nach Altdorf. Hier ist er nicht nur der Pfarrer für Altdorf, sondern auch noch für die Kuratie Pfettrach-Arth zuständig. 
Den Gottesdienst, den der von Rudi Swientek dirigierte Kinder- und Jugendchor „Rasselbande“ gesanglich und instrumental umrahmte, feierte Dr. Josy Joseph gemeinsam mit dem vorgenannten Festprediger sowie mit den Diakonen Michael Weigl, Otto Belle und Theo Pfeiffer (Ergolding). Dabei eröffnete der Chor mit dem Lied „Eingeladen zum Fest des Lebens …..“ diese Feier, zu der auch Gläubige aus den ehemaligen Pfarreien Massing und Ergolding-Oberglaim des Jubel-Priesters gekommen waren. Unter diesen weilten auch kommunale Repräsentanten – die Bürgermeister Helmut Maier (Altdorf), Bernhard Pritscher (Ergolding) und Josef Auer (Massing).
Für den Pfarrgemeinderat und die Kirchenverwaltung gratulierten deren Sprecher. Dabei meinte Doris Westermeier – an die Adresse des Jubel-Priesters gerichtet – recht amüsant: „Sie haben sich hier in Altdorf schon gut eingelebt und eingearbeitet. Und das Bayerische verstehen Sie auch ganz gut“. Dazu überreichte die Pfarrgemeinderats-Sprecherin – assistiert vom Kirchenverwaltungs-Vorsitzenden Georg Huber – das passende Buchgeschenk „Jessas, Maria und Josef“. Mit dem Wunsch, dass sich Dr. Josy Joseph weiterhin in Altdorf wohlfühlen und hier noch viele Jahre bleiben möge, rundete die Sprecherin ihre Gratulation ab.
Auch Michael Weigl ließ es sich nicht nehmen, seinem Pfarrer zu dem Priester-Jubiläum zu gratulieren. „Die Altdorfer Luft ist besser wie die in Indien. Bleiben Sie also hier“, meinte launig der Diakon, der dazu auch Präsente aus der indischen Heimat dem Jubel-Priester übergab.
Dem Gottesdienst folgte dann noch der Empfang, bei dem der Jubel-Priester viele Wünsche und Gratulationen entgegen nehmen konnte. 

Neun Ministranten aufgenommen

Freudig wurden am dritten Advent, dem sogenannten Gaudete-Sonntag, neun Mädchen und Buben in die große Schar der Altdorfer Ministranten aufgenommen. Der festliche Gottesdienst wurde von der Rasselbande unter der Leitung von Rudi Swientek musikalisch gestaltet.

Diakon Michael Weigl zeigte sich in seiner Ansprache erfreut, dass sich die neuen Ministranten mit Eifer und mit Freude auf ihren Weg machen. "Freut euch im Herrn zu jeder Zeit!" appellierte der Diakon an die neuen Messdiener. Nach der Segnung der Kreuze hing Michael Weigl jedem neuen Ministranten sein Kreuz um mit den Worten: "Trage dieses Kreuz mit Würde. Es ist das Siegeszeichen unseres Herrn Jesus Christus." Zur Gabenbereitung durften die frisch ernannten Messdiener zum ersten Mal Brot und Wein zum Altar bringen. Pfarrer Dr. Josy Joseph bedankte sich ebenfalls bei den neuen Messdienern für ihre Bereitschaft zum ehrenamtlichen Dienst und wünschte ihnen viel Freude.

Seit September bereitete Weigl die angehenden Ministranten in den wöchentlichen Gruppenstunden auf ihre neue Aufgabe vor. Für sein großes Engagement für die ganzjährige Ministrantenarbeit zollte ihm der Pfarrer unter großem Applaus der Kirchenbesucher ein aufrichtiges Vergelt's Gott.

Die neuen Altdorfer Ministranten mit Pfarrer Dr. Josy Joseph und Diakon Michael Weigl (v.l.): Markus Brunnermeier, Karina Angerer, Magdalena Stix, Lena Sternecker, Emma Neugebauer, Mariella Becker, Niklas Schreyer, Fabian Kapfhammer, Leopold Sonnleitner

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bn
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