Pfarrei Altdorf
Mariä Heimsuchung

Auf ein reges kirchliches Leben kann unsere Pfarrei „Mariä Heimsuchung“ zurückblicken. Dabei zog Pfarrer Dr. Josy Joseph bei der schon traditionell am Kirchweih-Montag stattfindenden Zusammenkunft der ehrenamtlich, beruflich oder seelsorgerisch tätigen Mitarbeiter eine erfreuliche Jahresbilanz. Der Geistliche betonte, dass deren Engagement keinesfalls eine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck einer lebendigen christlichen Gemeinschaft sei. 
In der vollbesetzten Gstaudacher Gaststätte Huber begrüßte Dr. Josy Joseph auch Bürgermeister Helmut Maier, dem er ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit der Marktgemeinde und der Pfarrei dankte. Viel hat sich, so der Geistliche, seit der letzten Zusammenkunft vor einem Jahr getan. „Ein neuer Pfarrgemeinderat wurde gewählt, das erstmals im Ziegelei-Hof gewagte Pfarrfest sei ein großer Erfolg gewesen“. Weiter erwähnte der Pfarrer die inzwischen laufenden Bauarbeiten für die Sanierung und Erweiterung des St.-Josef-Kindergartens.
„Ohne die vielen freiwilligen Helfer, die in verschiedenen Aufgabenbereichen selbstlos mitwirken, wäre unsere Pfarrei keine lebendige christliche Gemeinschaft“, betonte Dr. Josy Joseph, um dann noch anzufügen: „Diese Helfer verleihen der Pfarrgemeinde ein aktives, freundschaftliches Gesicht“. Ebenso dankte der Pfarrer seinen klerikalen Mitbrüdern -  Pater Stanislaw Wrobel und den beiden Diakonen Michael Weigl und Otto Belle – für ihr Engagement. 
Nach der Auflistung der vielfältigen Dienste in der und für die Pfarrei stellte Dr. Josy Joseph auch die neu im Pfarrbüro beschäftigte, zusätzliche Teilzeitkraft Daniela Tomas vor. Schließlich dankte er nochmals für die herausragende Kollekte zugunsten der Flutopfer in seiner südindischen Heimat Kerala. Seine Berichterstattung rundete der Geistliche dann mit dem Appell an alle Anwesenden ab, sich weiterhin für die Pfarrei und ihre Mitchristen einsetzen zu wollen.
Für den Pfarrgemeinderat wandte sich Doris Westermeier an die Versammelten. Hierbei erinnerte sie zunächst daran, dass erstmals für die Pfarreien-Gemeinschaft Altdorf-Pfettrach-Arth ein gemeinsames Gremium gewählt worden ist. In ihren Ausführungen verwies die Sprecherin auch auf bisherige Veranstaltungen, Sitzungen und Angebote für die Pfarrangehörigen. Laut der Pfarrgemeinderats-Sprecherin sei nun geplant, ab Dezember einen gemeinsamen Pfarrbrief für Altdorf-Pfettrach-Arth herauszugeben. Ebenso sei eine gemeinsame Homepage vorgesehen. Schließlich warb sie auch noch um eine rege Beteiligung an der Kirchenverwaltungs-Wahl vom 17. bis 18.November. Für deren Durchführung werden noch ehrenamtliche Helfer gesucht.
Diese Zusammenkunft nutzte Diakon Michael Weigl auch zu einigen Ehrungen. So wurde Beate Kipper für ihr 30jähriges Engagement im „Senioren-Team“ ausgezeichnet. Bereits zehn Jahre sind Angelika Wackerbauer und Brigitte Kapfhammer in der Vorbereitung und Durchführung der offensichtlich immer beliebter werdenden Kleinkinder-Gottesdienste aktiv. Alle drei Geehrten erhielten für ihren jahrelangen Einsatz auch einen Blumenstrauß.
Zu erheblichen Verzögerungen ist es heuer, so Georg Huber, bei der Genehmigung für die Sanierung und Erweiterung des St.-Josef-Kindergartens gekommen. Durch die wesentlich verspätet erteilten Finanzierungszusagen von Seiten der Diözese und der Regierung von Niederbayern konnten auch die Handwerksbetriebe nicht rechtzeitig beginnen, erläuterte der Kirchenpfleger. Nach seiner Schilderung erstellt derzeit die beauftragte Baufirma beim Anbau die Bodenplatte. Insgesamt rechnet der Kirchenpfleger nun mit einem Abschluss der Bauarbeiten zum Kindergartenjahr 2019/20. Weiter sind auch die ursprünglich veranschlagten Baukosten nicht mehr zu halten. „Ich gehe derzeit von Kosten bis zu drei Millionen Euro aus“, merkte Georg Huber an. Deshalb sei bereits um eine weitere Bezuschussung nachgesucht worden.

bn
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